Lehr und Spielgeld – Teil 2

 

Florian Salnfer, Trainer im trading netzwerk mit Schwerpunkt Daytrading, veröffentlicht hier Teil 2 seines Beitrags über die typischen Trading Mythen. Hier können Sie Teil 1 nachlesen. Mehr von Florian Salfner gibts im trading netzwerk, wo der erfolgreiche Eigenhändler auch eine Online Daytrading Academy anbietet. Details finden Sie hier.

Von Florian Salfner

4. Chance Risikoverhältnis 

Ein Trader darf nie die einfache Mathematik vergessen, diese besagt dass ein CRV von 1 meist zu Verlusten führt, da die Trefferquote über 50% liegen muss um Breakeven zu traden. Handelskosten nicht berücksichtigt. Warum dann Trades eingehen mit einem CRV unter 1? Suchen Sie nach Trades mit positivem CRV. Man weiß zu Beginn eines Trades nicht wo sich der der Kurs hinbewegt das versteht sich von selbst. Nur offene Trades schließen bei denen  nicht einmal das CRV von 1 erreicht wurde ist auf Dauer schlecht für die Performance. Die Trefferquote alleine ist nicht das Maß der Dinge.

Es gibt wenige Ausnahmen in denen das Traden mit negativem CRV sinnvoll ist aber packen Sie diese Strategie oder dieses Setup erst zum Schluss in Ihr Strategie Portfolio nicht zu Beginn Ihrer Tradingkarriere.

5. Drawdown

Denken Sie nicht er wird Sie nicht besuchen! Wenn Sie schon länger handeln dann wissen Sie vermutlich was ein Drawdown ist. Für jeden Trader das Schreckgespenst schlecht hin. Früher oder später wird er kommen, er kommt bei den Besten der Besten vor und kann sowohl auf Ihr Tradingkonto als auch auf Ihre Psyche fatale Auswirkungen haben. Bereiten Sie sich vor und gehen in der Drawdown Phase professionell damit um. Achten Sie auf Ihr Risiko und verfallen nicht in Aktionismus. Sehr Wichtig folgen Sie Ihrem Plan und Ihrem Handelsansatz. 

6. Viel bringt Viel

Wenn Sie denken eine Strategie mit vielen Variablen und noch mehr Indikatoren führt Sie in den Trading Himmel, dann muss ich Sie enttäuschen genau das Gegenteil ist der Fall desto komplizierter Ihr Handelsansatz ist desto anfälliger ist er auch. Vergleichen Sie es doch einmal mit einem Auto das vollgepackt ist mit Elektronik, wie oft leuchtet eine Kontrolllampe obwohl es keinen Grund gibt. Bei der Fehleranalyse im Autohaus bekommt man dann Antworten wie “ein Chip sei evtl. defekt” oder ”man könne sich das auch nicht erklären” usw. 

7. Tradefrequenz – Chart watching

Eine hohe Handelsintensität heißt nicht dass dadurch die Performance steigt, ganz im Gegenteil außer den Handelskosten steigt meist gar nichts. Vermeiden Sie Overtrading und fallen nicht in das „Mohrhunschießsyndrom“. Verwechseln Sie gerade beim Daytrading nicht das handeln mit einem Computerspiel. Um erfolgreich zu traden muss ein Trader nicht 12 Stunden am Tag vor dem Bildschirm sitzen und das Kurs gezappel ansehen. Die Börse ist morgen auch noch da, gönnen Sie sich Ruhepausen.

Tipp: Versuchen Sie doch einmal eine andere Zeiteinheit. Wenn Sie bisher den 5 Min. Chart gehandelt haben dann wäre der 1 Std. Chart doch mal einen Blick Wert. Ich wünsche Ihnen alles Gute und würde mich freuen wenn Sie mich auf meiner Seite www.tradingsetup.de einmal besuchen bis dahin 

Good Trading

Florian Salfner

Info zur Daytrading – Academy

 

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