Beispielhafter Einsatz einer Hedging Strategie mit Index Derivaten – Teil 3
In Teil 2 der Serie über “Hedging mit Indexderivaten” stellte Fondsmanager Sascha König am Ende folgende Aufgabe: Ermitteln Sie den Beta-Faktor für obiges Aktienportfolio und die Anzahl der zur Versicherung notwendigen Optionskontrakte. Lesen Sie hier nun die Lösung!
Der Aktien-Fondsmanager sichert den unrealisierten Gewinn aus seinem Aktienportfolio mit dem Verkauf von 3 SMI-Futures ab.
Wir wissen also laut der obigen Angabe, dass das Gesamtportfolio mit 3 Indexfutures abgesichert wäre.
Die Steuerung des Absicherungsgrades kann jetzt unabhängig von der Einzeltitelauswahl erfolgen. Der Faktor Gesamtmarktiming kann damit speseneffizient durchgeführt werden.
Wie stark kann das Risiko in einer Gesamtanlage damit gesenkt werden?
Bei einem Indexderivat sollte für eine gute Absicherung das Gesamtportfolio eine Korrelation von 90% mit dem Index aufweisen. Dies ermöglicht eine Senkung des Risikos des Gesamtportfolios bei kompletter Absicherung um rund 78%. Der verbleibende Teil wird als „Tracking Error“ bezeichnet.
Für die Steuerung des Investitionsgrades (also dem Beta der Gesamtpositionierung) bieten sich nun mehrere Alternativen an. Ich persönlich steuere das über einen langsamen Trendfolge-Ansatz. Damit soll sichergestellt werden, dass ich mit meinen Einzelaktien nicht gegen die Richtung des Gesamtmarktes investiert bin.
Viel Erfolg beim Trading wünscht



