Fundamental – Mit welchen Instrumenten können wir den Markt am besten beurteilen?

 

Fundamental am FOREX Markt enthüllt in insgesamt 12 Fachbeiträgen die Informationsquellen der professionellen Trader und zeigt wie die Profis Geld verdienen mit Markt-Informationen, die der Laie schlicht nicht kennt oder viel zu spät erfährt. Neben der Veröffentlichung der besten Research-Quellen, erfahren Sie Schritt für Schritt wie es in der Praxis funktioniert. Das fundamentale Verständnis wird oft unterschätzt, es ist jedoch mindestens genauso wichtig, wie die technische Analyse. Gerade dieses Wissen ist eine Schlüsselrolle beim Devisenhandel.

Wer vom Devisenhandel leben möchte, ein Vermögen aufbauen will, mehr Sicherheit bei Trading Entscheidungen erreichen will, oder auch längere Investments mit Devisen planen möchte, der sollte diese Informationen nicht missen.

In Fundamental am FOREX Markt geht es darum, Ihnen aufzuzeigen, dass jeder in der Lage sein kann, wirklich professionelle Anlageentscheidungen zu treffen. Schritt für Schritt baut sich damit ein Wissen auf, mit dem Sie in der Zukunft bessere Anlageentscheidungen treffen können, da Sie den Markt und die Zusammenhänge wirklich verstehen.

Teil 1 – Grundlagen – Devisen und Gold

Der Devisenmarkt hat 24 Stunden am Tag geöffnet. Die Märkte starten am Sonntagabend in Australien und Neuseeland. Dann geht es weiter nach Tokio, morgens bei uns in Frankfurt und London, wobei London mit der größte Markt ist, denn dort werden die meisten Transaktionen getätigt. Nachmittags, nach unserer Zeit in Deutschland, eröffnet dann New York.

Wichtig zu wissen ist, dass 80-90% aller  Transaktionen  in USD getätigt werden. Das bedeutet,  der USD ist eine ganz wichtige Komponente beim Devisengeschäft.

Ein paar Dollar Eigenschaften, die man wissen sollte. Nach wie vor gilt der USD in der Welt als Leitwährung. Deshalb werden typische Rohstoffe wie Gold und Öl in USD gehandelt und das ist der Grund warum Öl und der USD oder Gold und der USD oftmals entgegengesetzt reagieren.

Das bedeutet, wenn wir einen steigenden Ölpreis sehen, sehen wir oft einen fallenden USD. Wenn wir einen steigenden Goldpreis sehen, sehen wir ebenfalls einen fallenden USD.

XAU-USD ist die Bezeichnung für Gold/USD und das ist auch der Grund, warum der EUR und auch der AUD, oft dem Goldpreis folgen, wenn wir Schwäche für den USD sehen. Dann steigt auch auf der anderen Seite der EUR oder AUD an. Wichtig zu wissen ist, dass dieser gegensätzliche Verlauf nicht immer stattfindet.

Auf der nachfolgenden Grafik im Jahr 2010 haben wir einen steigenden Goldpreis Grün (XAU), Grün/Gold ist der USD Index (DX_CONT).

Weiterhin gibt es hier eine Phase eines eindeutigen steigenden Goldpreises und einen eindeutig fallenden USD. Warum findet diese entgegengesetzte Bewegung im Markt nicht immer statt?

Es hängt damit zusammen, dass der USD seine eigenen Mechanismen hat,  die ihn bewegen und auf der anderen Seite auch der Goldpreis seine eigenen Mechanismen hat, die  ihn nach oben oder unten bewegen können.

Der Goldpreis wird oft als sicherer Hafen verwendet. Das habe wir im Jahr 2010 gesehen als die Finanzkrise oder die Eurokrise gestartet ist. Dann sind viele Anleger in den Goldpreis geflüchtet, haben das Gold als sicheren Hafen betrachtet und große Investmentsummen sind in die Goldanlagen geflossen. Daher kam es zu diesem steigenden Goldpreis während 2010.

Gleichzeitig ist auch der USD gestiegen. Warum?

Weil viele Anleger auch aus dem Euro herausgegangen sind. EUR/USD  ist die meist gehandelte Währung  und wenn die Teilnehmer aus dem Euro herausgehen, dann wird ein sehr großer Teil in den USD fließen und deshalb haben wir im Zuge der Euro-Schuldenkrise einen steigenden USD und einen steigenden Goldpreis gesehen.

Gegen Mitte des Jahres, als klar wurde, dass die Zentralbank in den USA weitere Staatsanleihen aufkaufen wird, da die Wirtschaft in Amerika nicht in Schwung kam und dieses Stützungsprogramm für die Wirtschaft notwendig wurde, ließ dass den USD abwerten. Wir sahen diese Abwärtsbewegung beim USD und gleichzeitig den typisch inversen Anstieg des Goldpreises. Also immer dann, wenn im Markt eine Risikoabneigung herrscht, zum Beispiel aufgrund einer Finanzkrise oder sonstiger Unruhe, wenn die Anleger unsicher sind, wenn ein Angstfaktor im Markt besteht, dann fließen verstärkt Gelder in Gold, in CHF und in den JPY und dass lässt diese Werte ansteigen.

 

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