Wer sich diese Reportage (Daytrader Reportage tn-Forum-Beitrag) ansah, dem fiel vielleicht eines auf:
Keiner der gezeigten (Profi-) Trader handelte CFDs oder Forex. Es wurden nur börsenotierte Werte wie Aktien oder Futures (auch Futures für Währungen statt Forex) getradet.
Am Abend gab ich mir ein Tradingwebinar zweier Trader – man muss ja am Laufenden bleiben was die anderen so von sich geben: War old-school, also was und wie in den USA vor 5 Jahren getradet wurde, wurde auch hier gezeigt (ist ja grundsätzlich nichts Schlechtes). Aber auch dort: US-Aktien, keine CFDs oder FOREX.
Wir, und besonders deutlich auch ich, predigen immer wieder die gleiche Sache: Das muss man sich das verdammt genau anschauen. Dann allerdings ist die Entscheidung immer eindeutig.
Aus der Praxis sehe ich zwei Hauptgründe warum gerade die beginnenden Trader draufzahlen:
a) Unerfahrenheit (manche sind erst durch offensive Werbung eines CFD- oder Forex-Brokers aufs Trading gestoßen),
und natürlich
b) Zu wenig Kapital um an den echten Börsen mitzuspielen.
Gegen a) hilft sich ausgiebigst zu informieren (=uncool und mühsam, aber lohnt sich tausendfach) und für b) wohl nur Kapital ansparen (sorry, das gehört auch dazu).
Also nicht (nur) den Brokern die Schuld geben, sondern heuer keinen Urlaub auf Hawaii (Winterurlaub in Österreich darf hingegen NICHT gestrichen werden), kein neues Auto, iPhone7, Weinkühler, neue Küche. Dann hat man auch genug Geld um an den “richtigen Plätzen” zu traden; dort ist es schon schwer genug!